Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Börger
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Börger ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Emsland im westlichen Niedersachsen (Deutschland).

Contents

‱ Geografie
‱ Geschichte
‱ Politik
‱ Gemeinderat
‱ Wappen
‱ Sport
‱ Verkehr
‱ Wirtschaft
‱ Bildung
‱ Religion
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Geografie

Geografische Lage

Börger liegt im HĂŒmmling, einer Geestlandschaft im Emsland. Die Gemeinde befindet sich zwischen den StĂ€dten Meppen im SĂŒdwesten, Papenburg im Nordwesten und Friesoythe im Nordosten am Oberlauf der Ohe, das knapp unterhalb seines Quellbereichs durch die östlich von Börger gelegene Niederung verlĂ€uft. Die Ortschaft liegt auf nur 40 m ĂŒber NN; unweit sĂŒdsĂŒdwestlich des Ortszentrums befindet sich der 66 m hohe Sunderberg. Östlich von Börger fließt die Ohe, ein Bach, an dem frĂŒher die WalkemĂŒhle stand. Im SĂŒdwesten des Ortes liegen die grĂ¶ĂŸtenteils durch Landwirtschaft geprĂ€gten Ortsteile Nordkamp und Dosfeld.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Norden die Gemeinden Surwold und Breddenberg in der Samtgemeinde NordhĂŒmmling, im Osten die Gemeinden Lorup in der Samtgemeinde Werlte und die Gemeinde SpahnharrenstĂ€tte, im SĂŒden die Gemeinde Werpeloh und im Westen die Gemeinden Wippingen und Neubörger in der Samtgemeinde Dörpen.

Geschichte

Germanische StĂ€mme siedelten erstmals in der Zeit um Christi Geburt auf dem HĂŒmmling. Der Ort und das Umland sind durch zahlreiche Relikte megalithische Monumente der Trichterbecherkultur gekennzeichnet, darunter das Ganggrab (Steenhus) und der Opferstein im Ort. Auch das hauptsĂ€chlich in der Sage ĂŒberlieferte Grab des Königs Surwold hat sich hier befunden.

Ein genaues Datum fĂŒr die GrĂŒndung des Dorfes kann nicht festgelegt werden. Schriftlich wurde Börger erstmals als „Burgiri“ (= Birkenhöhe) in den Schriften des Klosters Corvey um 854 erwĂ€hnt. Aus 18 Höfen entwickelte sich die Gemeinde, die heute ca. 2800 Einwohner hat. Die alte Dorfstruktur ist heute noch zu erkennen: Höfe und deren Lage zeugen von der alten Siedlungsweise (Haufendorf).

Im Mittelalter wurde der gesamte HĂŒmmling zum Opfer von PlĂŒnderungen und Brandschatzungen durch die benachbarten StĂ€mme der Friesen, HollĂ€nder und Stedinger, obwohl er nur dĂŒnn besiedelt war und die Gegend sehr agrarisch geprĂ€gt war. 1266 versuchten die Einwohner des HĂŒmmlings vergeblich, sich den Friesen unterzuordnen, um einen Schutzherren zu gewinnen. 1394 gewannen die Einwohner des HĂŒmmlings den Bischof von MĂŒnster als Schutzherren, als sie sich diesem unterordneten, nachdem er die Macht ĂŒber die Region Cloppenburg erlangt hatte.

WĂ€hrend des DreißigjĂ€hrigen Krieges, im Jahre 1647 wurden viele Dörfer im Gebiet um die Ems geplĂŒndert und niedergebrannt. Die Bevölkerung Börgers flĂŒchtete in die umliegenden Moore. Es ist ĂŒberliefert, dass die Einwohner ein Lösegeld zahlten, um der PlĂŒnderung durch die Söldner zu entgehen. In den Jahren nach dem DreißigjĂ€hrigen Krieg trat auf dem gesamten HĂŒmmling und auch in Börger mehrmalig die Pest auf und dezimierte die Bevölkerung drastisch.

Erstmals erwĂ€hnt wird eine Kirche in Börger im Jahre 1490.cite-ref-2[2] 1573 wurde die Pfarrei Börger gegrĂŒndet. Von 1543 bis 1659 war Börger als Folge der Reformation und des DreißigjĂ€hrigen Krieges protestantisch. 1652 wurde in Börger der erste Pfarrer ansĂ€ssig.

1788 begann die Siedlung von Bauern aus Börger im Nordosten und Nordwesten, aus diesen Ansiedlungen entstanden die Gemeinden Breddenberg und Neubörger. Im 19. Jahrhundert war Börger mit ca. 130 Quadratkilometern FlĂ€che (bis zur Abtrennung der Tochtergemeinden Breddenberg und Neubörger) die grĂ¶ĂŸte Gemeinde im Königreich Hannover.

Da der Boden im Gebiet der Gemeinde hauptsĂ€chlich aus Sandboden, Heide und Moor bestand, war die Landwirtschaft bis zur Erfindung des KunstdĂŒngers und des Tiefpfluges nur mit mittelmĂ€ĂŸigen ErtrĂ€gen möglich. Viele Bauern betrieben auch Schaf- und Bienenhaltung in der Heide. Die Bevölkerung war demnach arm. Deshalb arbeiteten viele der Bauern zusĂ€tzlich als Torfstecher – außerhalb der Saison – in den Niederlanden. Aufgrund der Ă€rmlichen VerhĂ€ltnisse wurde Börger von der Auswanderungswelle nach Amerika im 19. Jahrhundert erfasst.

1887, mit dem Ende der Feudalherrschaft des Herzogs von Arenberg erlebte die Region einen wirtschaftlichen Aufschwung, da die Bedingungen fĂŒr die Bauern besser wurden und sich mehr von ihnen neue AckerflĂ€chen kaufen konnten. In dieser Zeit begann auch das Torfstechen in Börger. 1879 siedelten Bauern im Norden von Börger, jenseits des Waldes, es bildete sich die Siedlung Börgerwald. 1930 bis 1940 siedelten Bauern am Nordrand des Gemeindegebietes, d. h. nördlich von Börgerwald und Börger im Moor – es bildete sich die Siedlung Börgermoor.

1934 wurden die beiden Ortsteile Börgermoor und Börgerwald unabhÀngig von Börger und zur Gemeinde Surwold vereinigt.

Börger gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der infolge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.

Politik

Gemeindewahl 2021

Wbt.:

61,32 %

%

50

40

30

20

10

0

48,59 %

46,21 %

5,2 %

CDU

SPD

UWG

Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2016

%p

12

10

8

6

4

2

0

−2

−4

−6

−8

−10

−12

−14

+10,39

%p

+3,32

%p

−13,71

%p

CDU

SPD

UWG

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Börger setzt sich aus 13 Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl fĂŒr jeweils fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:

‱ CDU: 6 Sitze

Robert Becker, Svetlana Ertus, Andreas Jansen, Norbert Kossenjans, Andrea Steenken und Hermann Ubbenjans

‱ SPD: 6 Sitze

JĂŒrgen Ermes, Marietta Hanekamp, Jan Heinemann, Johannes MĂŒller, Wilhelm Klaas und Hans-Hermann Rolfes

‱ UWG: 1 Sitz

Ulrich Wöste

BĂŒrgermeister

‱ Seit 2016 JĂŒrgen Ermes (SPD)
‱ 2014–2016 Hermann Wöste (UWG)cite-ref-4[4]
‱ 2011–2014 Hans Schwarz (CDU)

Gemeindedirektor

Johannes MĂŒller (SPD)

Wappen

Blasonierung: Rot ĂŒber Gold geteilt, darin oben in verwechselten Farben ein Bienenkorb zwischen zwei BirkenblĂ€ttern, unten ein MĂŒhlstein mit MĂŒhleisen.

Die BirkenblĂ€tter symbolisieren die Namensdeutung „Burg iri“. Der Bienenkorb bezieht sich auf die im Heidegebiet des HĂŒmmlings vielfach betriebene Bienenzucht. Der MĂŒhlstein erinnert daran, dass in Börger frĂŒher viele MĂŒhlenbetriebe ihren Standort hatten. Die rot-goldene Schildteilung entspricht dem Wappen der Reichsabtei Corvey, zu deren umfangreichem emslĂ€ndischen Besitz Börger bis zum 13. Jahrhundert gehörte. Die Farben Rot und Gold sind zugleich die des Hochstifts MĂŒnster, das als Nachfolger Corveys bis zum Ende des alten Reiches 1803 die Landesherrschaft innehatte.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Ulf-Dietrich Korn aus MĂŒnster gestaltet.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Siehe auch

:

Liste der Baudenkmale in Börger

Neben einigen Gasthöfen und PrivatunterkĂŒnften gab es ein JugendgĂ€stehaus, das zu einer FlĂŒchtlingsunterkunft umgebaut wurde, und einen Campingplatz. Die Gemeinde Börger betreibt einen „sanften Tourismus“, zum Beispiel durch Wander-, Rad- und Reitwege. In den Sommermonaten ist das örtliche Freibad geöffnet. Das Steenhus von Börger (auch „Börger I“ genannt) ist ein neolithisches Ganggrab, mit der Sprockhoff-Nr. 819.

Sport

Die DJK Eintracht Börger wurde 1919 gegrĂŒndet. Er bietet die Sportarten Fußball, Tennis, Tischtennis, Radsport, Karate, Volleyball, Leichtathletik, Schach, Line-Dance, Aerobic und Basketball an. Der Reit- und Fahrverein Börger verfĂŒgt ĂŒber eine Reitsportanlage mit einer 600 mÂČ großen Abreitehalle, einen Dressurplatz und einen Springplatz. Im benachbarten Wald bestehen zahlreiche Reitstrecken. Im Norden befindet sich das Motodrom Börger, das mit einem 1800 m langen Kurs Platz fĂŒr Motocross-Sportler bietet. Hier findet jĂ€hrlich der Niedersachsencup statt.

Naturschutz

In der Gemeinde Börger gibt es vier Naturschutzgebiete mit dem Steinberg auf dem SegelfluggelĂ€nde Steinberg bei Surwold im Norden, dem Windelberg im Nordosten, dem Oberlauf der Ohe im SĂŒdosten und dem Naturschutzgebiet Am Busch im SĂŒden. Der Eichenwald am sĂŒdöstlichen Ortsrand ist als Naturdenkmal „Osterbrink“ ausgewiesen. Unmittelbar neben dem Wald befindet sich der Dorfteich und das Heimathaus. Das Biotop „Segelflugplatz Surwold“ im Norden zeichnet sich durch ausgeprĂ€gte dichte HeidebestĂ€nde und Komplexe aus Sand-Magerrasen sowie Borstgrasnasen aus. Im Biotop „Heideweg“ sind basen- und nĂ€hrstoffarme SandflĂ€chen sowie dichte HeidegewĂ€chse zu finden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Börger liegt im Schnittpunkt der Landstraßen 32, 51 und 62 zwischen den Nachbargemeinden Werpeloh, Surwold, Neubörger, SpahnharrenstĂ€tte und Breddenberg.

Die nĂ€chsten Autobahnanschlussstellen befinden sich an der Autobahn A 31 bei Dörpen und Lathen und sind jeweils etwa 30 km entfernt. In diesen Orten befinden sich auch die Regionalbahnhöfe der Kursbuchstrecke 395 zwischen MĂŒnster und Leer.

Wirtschaft

In Börger befinden sich zahlreiche Unternehmen aus dem Bau- und dem Metallgewerbe, wovon die meisten im Gewerbe- und Industriegebiet MĂŒhlenberg angesiedelt sind.

Einer der grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber im Ort ist eine Fleisch- und WurstwarenproduktionsstĂ€tte mit etwa 160 ArbeitsplĂ€tzen (Stand 2020, frĂŒher bis zu 300). Die 1976 vom Familienunternehmen Zimmermann (Marke Zimbo) gegrĂŒndete BetriebsstĂ€tte gehörte ab 2009 mehrheitlich der Schweizer Firma Bell. 2019 wurde deren deutsche Wurstsparte an die Zur-MĂŒhlen-Gruppe von Clemens Tönnies verkauft.cite-ref-5[5] Wie von der Gewerkschaft bereits da befĂŒrchtetcite-ref-6[6], wird die Fabrik 2020 geschlossen.cite-ref-7[7]

Eine Werkstatt fĂŒr behinderte Menschen unter TrĂ€gerschaft der Caritas beschĂ€ftigt zahlreiche Menschen mit Behinderungen aus Börger und Umgebung. DarĂŒber hinaus gibt es in Börger noch viele Landwirtschaftsbetriebe, die sich vornehmlich am Ortsrand befinden.

Bildung

Die Grund- und Hauptschule Börger wird von ca. 250 SchĂŒlern besucht, allerdings wurde die Hauptschule im Schuljahr 2014/15 aufgrund von Renovierungsarbeiten im GrundschulgebĂ€ude vorĂŒbergehend zur Grundschule umgebaut, was zur Folge hatte, dass viele SchĂŒler der Hauptschule in Börger nach Sögel zur Schule gehen mussten. In der NĂ€he zum GebĂ€ude der Grundschule, der Turnhalle und dem Freibad befindet sich der Kindergarten „Speelhus“. Zudem ist in unmittelbarer Umgebung die Freie Realschule HĂŒmmling zu finden, welche sich in der TrĂ€gerschaft der Freien Schulgesellschaft HĂŒmmling befindet. Das GebĂ€ude der Hauptschule befindet sich im Ortskern, in der NĂ€he der St. Jodokus Kirche.

Religion

Im Zentrum des Ortes steht die katholische St. Jodokus Kirche. Die neugotische Kirche (Kölner Neugotik) wurde zwischen 1856 und 1858 erbaut und zu Beginn des 21. Jahrhunderts umfangreich restauriert. Die St. Jodokus Gemeinde gehört der Pfarreiengemeinschaft St. Barbara an. DarĂŒber hinaus ist auf dem GelĂ€nde der Alten- und Pflegewohneinrichtung St.-Josef-Stift in einem alten Bauernhaus die St.-Josef-Kapelle untergebracht, die Kapelle des ehemaligen Börgeraner Krankenhauses.

Literatur

‱ Reinhard Rolfes (Herausgeber): Börger – Geschichte eines HĂŒmmlingdorfes. Börger 2005
‱ Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens. Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3.
‱ Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
‱ Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber): Altdeutsches Namenbuch. Band II, 1 und 2: Ortsnamen. Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)

Weblinks

Commons

: Börger

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Website der Gemeinde Börger

Einzelnachweise

cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-ni-11. Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
cite-note-22. ↑ Hermann Ubbenjans: Die Urkirche des HĂŒmmling in Sögel, die Kapelle und Pfarrkirche Sankt Jodokus Börger. In: Use Borger, Jahresschrift des Heimatverein Börger, Jg. 2006, S. 15–22.
cite-note-32. https://votemanager.kdo.de/20210912/034545407/praesentation/guv.html?wahl_id=225&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_1140
cite-note-44. ↑ Christian Belling: 35 Jahre im Rat: Börger trauert um verstorbenen Hermann Wöste. In: noz.de. Neue OsnabrĂŒcker Zeitung, 18. April 2024, abgerufen am 22. August 2025.
cite-note-55. ↑ Oliver Horst: Tönnies schluckt nĂ€chsten Rivalen. In: westfalen-blatt.de. 25. Juni 2019, abgerufen am 2. MĂ€rz 2024.
cite-note-66. ↑ Daniel Gonzalez-Tepper, PM: Gewerkschaft fordert Arbeitsplatzerhalt bei Bell in. In: noz.de. 23. Juli 2019, abgerufen am 24. Februar 2024.
cite-note-77. ↑ Christian Belling: Tönnies-Tochter schließt Wurstfabrik in Börger. In: noz.de. 28. April 2020, abgerufen am 24. Februar 2024.